Can I be myself and still be loved?

— Dr. Laurence Heller, NARM-Gründer

Die Grundannahmen des psychotherapeutischen Modells NARM (Neuro Affective Relational Model)

→ Wurden Grundbedürfnisse während unserer Kindheit nicht erfüllt, haben wir unbewusst Strategien für unser (emotionales) Überleben entwickelt, die uns aber heute im Weg stehen.

→ Als kleine, abhängige Wesen, hätte es für uns lebensbedrohlichen Charakter gehabt, zu erkennen, dass die für unsere Entwicklung und unser Wohl zuständigen Menschen, dazu nicht in der Lage waren.

→ Die im Zusammenhang damit erlebten Gefühle haben wir ‘erfolgreich’ abgedreht und die Schuld und Scham nach innen gekehrt. (Es muss an mir liegen. Meine Bedürfnisse müssen falsch sein. Ich bin falsch.)

→ Die Strategien, mit denen wir nach wie vor vermeiden, jene (damals nicht erfüllten und schließlich von uns verschmähten und beschämten) Bedürfnisse wahrzunehmen, kosten viel Energie und entfernen uns von unserem authentischen Selbst, von dem, was wir wirklich wollen und wer wir wirklich sind.

Die NARM Kern-Annahme: Wir mussten uns selbst verschmähen, um die Bindung zu sichern!

* Wird die, in den Strategien gebundene, Energie frei, steht wieder mehr Lebenskraft zur Verfügung.

* In einem sicheren und liebevollen Raum ohne Bewertung und Zielorientierung wird alles eingeladen, was werden will.

* Einst (notwendigerweise) verschmähte und verdrängte Bedürfnisse und Gefühle können sich zeigen, es darf alles sein, was ist. Ein zentraler Anteil unseres Selbst kommt nach Hause zurück.